Drei Spieltage, 51 Spiele, 1530 Spielminuten sind absolviert
und der verdiente Turniersieger sind die Berlin Capitals. Die Gruppenspiele
brachten bereits hervorragendes Eishockey und die Tabelle in der Gruppe B
konnte erst im letzten Gruppenspiel am Sonntag morgen ermittelt werden.
Die Eisbären aus Berlin gewannen Dieses Spiel gegen
Augsburg klar mit 9:1 Toren. Die Young Wings erlebten im Laufe des Turniers
ein Wechselbad der Gefühle. Nach einer guten Leistung im Eröffnungsspiel gegen
die Eisbären mussten sich die Wings am Ende doch deutlich mit 1:5 geschlagen
geben. Der Gegner in der zweiten Begegnung war dann der EC Kassel. Dieses
Spiel brachte die ersten Zähler für die Einheimischen. Am Samstag Abend gab
es dann eine Lehrstunde in Sachen Eishockey für die Schwäne. Der SB Rosenheim
fegte die Wings zweistellig mit 2:10 vom Eis. Am Sonntag mussten die Cracks
dann sehr früh schon wieder aufs Eis. Die Frankfurter Löwen waren ein dankbarer
Gegner. Verdient fuhren die Wings mit einem 4:2 Sieg zwei weitere Punkte ein.
Die Hoffnungen auf das Halbfinale wurden dann in der Begegnung gegen die Junghaie
zerstört. Obwohl eigentlich mehr möglich war, blieben die Wings hinter den
Erwartungen zurück. 7:1 zugunsten der Domstädter war das Ergebnis. Völlig
von der Rolle waren die Jungs dann im letzten Gruppenspiel gegen den Augsburger
EV. Mit einer indiskutablen Leistung verlore n die Wings gegen die bislang
ohne Punkte gebliebe Augsburger Mannschaft mit 0:2. Mit vier Punkten belegten
die Schwenninger nach der Vorrunde den 4. Gruppenplatz und erreichten somit
das Spiel um den 7. Platz.
Nach der Vorrunde hatten in Gruppe A hatten die Teams
aus Rosenheim und dem Berliner Osten das Halbfinale erreicht. In der B Gruppe
setzten sich Mannheim und die Capitals souverän durch. Zu bemerken ist an
dieser Stelle, dass die Hauptstädter ohne Niederlage blieben.
Am Samstag Abend fand im VIP – Bereich des Eisstadions dann eine Players
Party statt. Schade nur, dass einige Teams samt Fans und Eltern nicht dabei
waren. Die SERC Knaben zeigten den Anwesenden Ihr Trockenübungsprogramm, eine
Art Aerobic, was den Zuschauern einen riesigen Applaus entlockte.
Für viel Aufregung im Teilnehmerfeld sorgte am Sonntag Morgen ein Schreiben
des Deutschen Eishockeybundes. Per Eilmeldung wurde aus München mitgeteilt,
das eine Regeländerung künftig alle Beteiligten an der Bande zum Tragen eines
Helmes verpflichtet. Die Turnierleitung stellte dann auch umgehend allen Mitarbeitern
an der Bande Helme zur Verfügung. Von den Sanitätern bis zur Srafbankbesetzung
und den Trainern und Betreuern der Teams, waren alle Beteiligten informiert
und entsprechend ausgerüstet. Die Schiedsrichter kontrollierten dann die Umsetzung
der neuen Regel. Sie weigerten sich, die Spiele anzupfeifen, wenn im Bandenbereich
keine Helme getragen wurden. Erst am späteren Vormittag klärten die Schiedsrichter
und die Turnierleitung den Scherz auf. Anschreiben und Durchsetzung der Aktion
waren so verblüffend echt, dass selbst Wild Wing Mark MacKay die Story glaubte.
Sportlich standen die letzten Gruppenspiele an. Im Anschluss kam es zu den beiden Halbfinals. Rosenheim setzte sich souverän gegen den Mannheimer ERC durch. Spannend war das Spiel der Eisbären gegen die Capitals. Nach der normalen Spielzeit stand das Spiel 1:1. Im Penaltyschiessen setzten sich die Capitals durch. Das Spiel um Platz 13 gewannen die Ice Aliens aus Ratingen gegen Augsburg im Penaltyschiessen. Platz 11 sicherte sich die DEG im Penaltyschiessen gegen Frankfurt. Kassel unterlag gegen Essen in der Begegnung um Platz 9. Für das Spiel um den 7. Rang hatten sich die Young Wings nochmals einiges vorgenommen. Sie verkauften sich anfangs recht gut, versäumten jedoch ein Tor zu schießen. Das erledigten die Gäste. Verdient gewannen die Krefelder das Spiel mit 5:0. Die Wings belegten am Ende einen guten 8. Platz im 14er Feld. Um den 5. Platz setzte sich Landshut klar und deutlich mit 5:0 gegen Den Kölner EC durch. Im kleinen Finale standen sich Mannheim und die Eisbären gegenüber. Auch hier musste ein Penaltyschiessen über Sieg und Niederlage entscheiden. Wieder fiel in der regulären Spielzeit nur je ein Tor. Die Eisbären gingen in Führung. Der Ausgleich fiel im 2. Durchgang und der Schlussabschnitt brachte keine weiteren Treffer. Der Mannheimer ERC hatte dort das bessere Ende für sich und verwies die Eisbären auf den 4. Platz. Zum Finale waren dann der Oberbürgermeister und einige Stadträte anwesend. Zusammen mit den anderen Zuschauern sahen sie die beiden besten Mannschaften des Turniers um den Gesamtsieg spielen. Früh gingen die Oberbayern in Führung. Spät im Mitteldrittel konnten die Capitals ausgleichen. Im Schlussdrittel dachten eigentlich alle im Stadion an eine weitere Strafschussentscheidung, als den Capitals aus einem Gewühl heraus der Führungstreffer gelang. Rosenheim versuchte alles, nahm den Torhüter aus dem Spiel und wurde für den Mut bestraft. Die Berliner trafen zum alles entscheidenden 3:1. Die Siegerehrung wurde in Anwesenheit von OB Manfred Matusza, und dem Vorstand des SERC, Andreas Würthner, durchgeführt. Die Pokale wurden auch in diesem Jahr von den Fanclubs gespendet und übergeben. Den Fair - Play Pokal der SERC Fanclubvereinigung erhielt der Krefelder EV. Den Schwarzwaldprügel für das Team mit den meisten Strafzeiten, nahm der Kölner EC entgegen.
Die letzten Vorbereitungen auf das Großereignis der Young Wings laufen auf Hochtouren. Das Eis wurde für das Turnier neu gezeichnet. Das Turnierheft ist gedruckt. Der Spielplan steht und die Unterkünfte für die Teams sind organisiert. Getränke und Verpflegung für Mannschaften und Gäste sind angeliefert. Teambetreuung, Zeitnahme sowie Strafbankcrews sind eingeteilt. Turnierbüro sowie Statistikzentrale sind eingerichtet. Es kann eigentlich losgehen. Wie bereits berichtet werden ab Freitag die wohl besten Knabenmannschaften Deutschlands um den Titel beim 10. SERC- DEL- Knabenturnier gegeneinander antreten. Favorisiert sind sicherlich die bisherigen Titelträger. Vorjahressieger Köln, der SB Rosenheim, die Eisbären Berlin, der EV Landshut Sowie der Krefelder EV dürften die heißesten Anwärter auf den Turniersieg sein. Zu beachten ist allerdings, dass bei Turnieren, ähnlich wie bei Pokalspielen eigene, Gesetze gelten. So wird sicherlich die eine oder andere Überraschung möglich sein. Die Gastgeber rechnen sich einen Platz im Mittelfeld aus. Ein dritter oder vierter Platz in der Gruppe A scheint realistisch. Aber auch hier gilt, jedes Spiel muss erst gespielt werden und die Jungs um das Trainergespann Sven Keidel und Peter Schuster hat sich einiges vorgenommen. Den Aussagen von Teamcoach Sven Keidel zufolge, hat sich in den letzten Wochen einiges im Team getan. Auch zusätzliche Trainingseinheiten auf dem Eis und in der Turnhalle sollten der Leistung des Teams eher genutzt haben. Die Spieler haben trainiert und die Eltern haben organisiert. So lässt sich die letzte Zeit durchaus umschreiben. In allen Bereichen wurden sozusagen Bestleistungen erbracht. Hier muss herausgestellt werden, dass das Knabenturnier ein Event des gesamten Nachwuchses ist und als solches auch angesehen wird. So sind die Helfer nicht nur in den Reihen der Knabeneltern aktiv, sondern nahezu alle Eltern der Abteilung. Von den Anfängern bis zu den Junioren ist alles auf den Beinen, um zum Gelingen der Veranstaltung beizutragen. Hilfe kommt wie schon beinahe Traditionell natürlich von de Fanclubs der Wild Wings. Von den Pokalspenden bis zur Mannschaftsbetreuung helfen die Fans wo es nur geht. Die momentan schlechte Situation des SERC tat hier keinen Abbruch. Trotz des enormen Einsatzes für den Erhalt des DEL Standortes kann die Nachwuchsabteilung auf die Fans zählen. Mit den SB Rosenheim, den Kölner Junghaien, den beiden Berliner Clubs und Ratingen reisen bereits am heutigen Abend die ersten Teams an. Mit dem Eintreffen dieser Teams beginnt dann auch die Arbeit im Turnierbüro. Kaderlisten und Spielerpässe sind zu prüfen. Kabinen sind zuzuteilen und die Mannschaften samt Trainer, Betreuer und Eltern sowie Fans sind in die Quartiere zu bringen. Am Freitag morgen steht dann auch der sportliche Beginn eines Eishockeywochenendes an, welches auch im Jahr 2001 zu einem der Höhepunkte im Deutschen Eishockeysport zu zählen sein wird. Der SERC beweist wieder einmal, welchen Stellenwert die Nachwuchsförderung am Neckarursprung hat.
Vom 30. 03. bis 01.04. 2001 findet im Eisstadion in Schwenningen die 10. Auflage des SERC DEL - Knabenturniers statt. Im April 1991 trafen sich die Knabenmannschaften der damaligen Eishockeybundesligavereine zum ersten Mal in Schwenningen, um ein Turnier zu spielen. Die Idee, auch im Knabenbereich auf Bundesweitem Niveau zu spielen hatten Dr. K.-H. Lichte ( damals Jugendobmann ) und Werner Klatt ( Cheftrainer Nachwuchs beim SERC ). Normalerweise wird in dieser Jahrgangsstufe nur in den Landesverbänden gespielt. Die Resonanz auf die Einladungen war durchweg positiv und das "Bundesliga 1 Knabenturnier" war auf den Weg gebracht. 12 Mannschaften spielten an 2 Tagen den inoffiziellen Deutschen Meister aus. Drei weitere Turniere folgten. Versuche, das Turnier in Deutschland wandern zu lassen, also jedes Jahr an einem anderen Ort zu spielen, schlugen mehrmals fehl. Mit der Einführung der Deutschen Eishockey Liga "DEL" wurde auch das Turnier umbenannt. Fortan traf man sich zum "DEL Knabenturnier" am Schwenninger Bauchenberg. Auch das Teilnehmerfeld vergrößerte sich, da in der DEL auch mehr Clubs spielten. Der erweiterte Spielplan brachte dann auch einen weiteren Spieltag mit sich. Traurig war dann immer der Abschied, wenn sich Mannschaften aus der jeweiligen ersten Liga verabschiedeten oder absteigen mußten. Teams, wie der EC Hannover, Hedos München oder der ESV Kaufbeuren waren nicht mehr dabei. Auch der ES Weißwasser, selbst mehrmaliger Turniersieger, gehörte nicht mehr zum Teilnehmerkreis. Weitere Opfer sollten der EV Landshut und der SB Rosenheim sein. Aus Anlass der Jahrtausendwende hatte die SERC - Nachwuchsabteilung im vorigen Jahr 23 Mannschaften eingeladen. Dies waren alle jemals am Turnier teilnehmenden Teams. Am Ende wurde mit 20 Teilnehmern das bislang größte Turnier gespielt. Die Junghaie aus Köln waren Sieger der Mammutveranstaltung und nahmen den "kleinen Stanley Cup" mit in die Domstadt. Zum 10. Turnier haben die verantwortlichen Organisatoren den Weg zu den Ursprüngen zurück gesucht. Lediglich die DEL Clubs wurden eingeladen. Aus Termingründen musste der Termin vorverlegt werden, da zum normalen Zeitpunkt auf der 2. Eisbahn kein eis mehr zur Verfügung stehen würde. Dieser Umstand brachte einige Probleme mit sich. Das Turnier liegt nun außerhalb der Schulferien. Mit dieser Begründung mussten Nürnberg, Wedemark und Iserlohn absagen. Für die München Barons, welche keine Nachwuchsabteilung betreiben, spielt der EV Landshut das Turnier, für Oberhausen tritt Ratingen an. Um das Feld zu komplettieren, wurde mit dem SB Rosenheim einer der bisherigen Turniersieger eingeladen. So werden nun ab Freitag 14 Mannschaften den Titel ausspielen. Interessant sind neben den Spielen sicherlich auch die Gespräche zwischen den Trainern und Betreuern bezüglich der Nachwuchsarbeit im deutschen Eishockey. Trainingsmethoden, Trainingszeiten und viele andere Themen werden ausgetauscht. Diesbezüglich stellt sich der Deutsche Eishockey Bund heuer wiederholt selbst ins Abseits. Wie in den letzten beiden Jahren hat der DEB eine Unterstützung des Turniers verweigert. Die Bitte um Übernahme der Schiedsrichterkosten wurde mit der Ausrede abgelehnt, man müsse alle Mitglieder des Verbandes gleich behandeln und andere Clubs bekämen für Ihre Turniere auch keine Unterstützung. Anders verhält sich die DEL. Die Liga hat die Zeichen der Zeit erkannt und einen ansehnlichen Betrag zugesichert, was den verantwortlichen ein ganzes Stück weiterhilft. Der Dachverband sollte sich daran ein Beispiel nehmen. Die Unterstützung der Vereine durch den Dachverband wäre mehr als angebracht. Die Firmen LuK, Kabeltec, Kabel Maier, Albi, Autohaus Emminger sowie etliche Kleinsponsoren helfen bei der Finanzierung der Veranstaltung. Indes laufen die Vorbereitungen auf das größte Eishockeyturnier für Nachwuchsmannschaften in Deutschland auf Hochtouren. Rund 350 Spieler und Offizielle werden ab Donnerstag 29. 03. in Schwenningen erwartet. Der SERC rechnet mit weiteren ca. 400 Gästen, hier insbesondere Eltern und Verwandte der Spieler sowie Freunde und Fans der Gastmannschaften. Die Verpflegung der Teams und der Besucher liegt in den bewährten Händen von Pit Reimer vom SERC Nachwuchsförderverein. Natürlich sind die Eltern der Nachwuchsspieler über das ganze Wochenende in sämtliche Arbeiten rund um das Turnier eingebunden. Die Fanclub Vereinigung ist wie in den vergangenen Jahren für die Mannschaftsbetreuung zuständig. Ferner werden durch die organisierten Wild Wings Fans die Strafbänke bestückt, die Spielberichte geführt und die Stadionuhren bedient. Die Durchführung einer Veranstaltung in dieser Größe wäre ohne die Mithilfe der vorgenannten Organisationen und Helfer undenkbar. Turnierbeginn ist am Freitag 30. 03. 2001 um 9.00 Uhr, die Siegerehrung soll am Sonntag 01. 04. gegen 17.00 Uhr sein. Die Young Wings freuen sich über alle Besucher, welche am Eishockeysport interessiert sind. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Im Gegensatz zum Deutschen Eishockeybund, der eigentlich ein gesteigertes Interesse an der Jugendarbeit haben sollte, unterstützt die DEL das Turnier finanziell und ideel und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur deutschen Nachwuchsförderung.
Wie bereits im letzten Jahr tritt die Firma Luk als Hauptsponsor des Turniers auf. Das Autohaus Ford Emminger unterstützt das Event als Co - Sponsor.
Als weitere Partner konnten die Firmwen Kabeltec, Kabel Maier und Albi Fruchtsäfte gewonnen werden.
Wie aucxh im letzte Jahr unterstützt der DEB das Turnier, mit dem Hinweis auf das Gleichheitsprinzip, nicht. Die Organisatoren sind mit diesem Zustand selbstverständlich unzufrieden, da dem größten deutschen Turnier für Knabenmannschaften erneut eine entsprechende Anerkennung verweigert bleibt.
Leider mußten die Mannschaften aus Nürnberg und Wedemark ihre Teilnahme absagen. Damit findet das Turnier lediglich mit 14 Mannschaften statt.
